Raus aus der Komfortzone- rein ins Vergnügen!!!

Der Leitspruch meiner letzten Saison brachte mich wohl zu meinen grössten Fortschritten innerhalb der letzten neun Monaten. Daraus resultierte ein ganz passable Saison. Mit einem Abschiffer zu Beginn in Montafon, wo ich als 27. nicht mal annähernd die Qualifikation schaffte, rappelte ich mich auf und legte von Rennen zu Rennen bessere Performances hin. Reichte es mir Ende Dezember in Lake Louise mit einem 13.Qualifikationsrang noch knapp in die 4er Heats, so schaffte ich in Andorra Mitte Januar die Bestätigung mit einem 10. und einem 9. Qualirang. Neben der Bestätigung in Andorra reichte es endlich auch zu der langersehnten Sochiquali und zu einem ersten kleinen Preisgeld, dank einem Top-Ten Platz, welches ich jedoch vergass abzuholen. Der 10tägige Abstecher nach Russland ist unvergesslich. Ein spezielleres Ambiente kann man wohl als Sportler nirgends erleben. Mit meinem dreizehnten Schlussrang kann ich mich jedoch immer noch nicht zufrieden geben. Deshalb auch meine Aussage, dass ich bis PyoenChang 2018 weiter mache um es besser zu machen. Einen ersten Vorgeschmack konnte ich direkt in Veysonnaz mit einem 6. Qualirang liefern. Um Centimeter schrammte ich an meiner ersten Finalteilnahme vorbei und gebremst durch ein Gerangel reichte es auch nicht zum anvisierten 7. Schlussplatz. Doch der resultierende 10.Rang war trotzdem vielversprechend. In la Molina resultierte ein letzter 11. Rang und die Luft war vollends draussen. Ein 15. Rang im Weltcupranking sichert mir auch auf nächste Saison hin erneut die A-Kaderselektion.

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Mein Motto dieser Saison führte aber wohl leider auch dazu, dass ich mich die ganze Saison hindurch auf einer Gratwanderung befand. Die Schattenseiten eines Spitzensportlerlebens sind schnell erwähnt. Vor dem zweiten Rennen in Andorra stürzte ich beim Einfahren dermassen dumm, dass ich mir meine Schulter leicht verletzte. In Sochi, war mir das Glück jedoch wohl gesinnt. Als ich zu kurz über einen doch ziemlich grossen Kicker kam vermochte ich den Schlag einigermassen zu absorbieren und es resultierten nur angerissene Bänder und Muskeln in meinem Unterschenkel. Nun leider, während dem Training zur Schweizermeisterschaft, war mir das Glück nicht mehr all zu sehr hold und bei einem erneut dummen Sturz luxierte ich mir meinen Ellenbogen. Wenigstens habe ich den Zeitpunkt “klug gewählt” und bevor ich die nächste Saison in Angriff nehmen werde und mich wieder ins Vergnügen rein stürzen werde – gönne ich nun meinem Körper erst einmal völlige Ruhe!

Bis bald, Sandra

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