Die strenge Zeit der Vorbereitung, andernorts auch HERBST genannt…

Endlich! Endlich komme ich mal wieder dazu, meine Homepage ein bisschen zu aktualisieren und euch etwas von meinem Tun zu schreiben. Viel hat sich getan, seit meinem letzten Eintrag. Mein Ellenbogen, welcher mich Ende letzter Saison zu einer wirklichen Auszeit gezwungen hat, ist wieder in Ordnung und so verbrachte ich die letzten paar Wochen eigentlich vor allem “on the Road” und ziemlich häufig in luftiger Höhe.

Die Zeit mit einem kaputten Ellenbogen war für mich keine einfache, da mir als Bewegungsmensch, das sich stillhalten müssen, gar nicht entgegen kommt. Doch ist es mir ziemlich gut gelungen und ich kann mich eigentlich nicht weiter über meinen Ellenbogen beklagen.

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Die letzten paar Wochen verbrachten wir vor allem mit dem Team in Trainingscamps. Anfangs September noch in Magglingen um uns den letzten Schliff im physischen Training zu holen. Gings dann ab Mitte September hoch hinaus auf Saas Fee. Noch nie habe ich im Herbst so gute Trainingsbedingungen auf dem Gletscher erlebt. Der kalte Sommer hat doch wohl auch seine Vorteile. In Saas Fee hatten wir einen Kurs zur Verfügung und zwei Startgeraden. Ich war wirklich erstaunt, wie schnell ich wieder in meinen “Snowboardalltagstrott” finden konnte. Und so verbrachte ich zwei sehr produktive Wochen in Saas Fee. Danach hatten wir eine kurze Woche zu Hause um ein bisschen zu verschnaufen. Meine drei Tage zu Hause verflogen wie im nu, bevor ich mich erneut nach Magglingen begab. Ich hatte mit meiner Trainerin eine Intensivwoche geplant und war froh warens schlussendlich nur vier Tage. Die zwei bis drei Training pro Tag gingen ziemlich an meine Substanz. Der Start in die zweiten zwei Wochen in Saas Fee verlief für mich danach  nicht all zu gut. Dieses mal hatte ich aber glücklicherweise nur Materialverlust zu beklagen. Speziell war noch, dass wir in der zweiten Woche jeden Morgen mit der sechs Uhr Gondel auf den Berg konnten. Ich habe wohl noch selten so schöne Sonnenaufgänge gesehen.

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Die letzten anderthalb Wochen war ich auf einem Zwischenstopp zu Hause, wobei ich meine Zeit hauptsächlich mit arbeiten und im Kraftraum trainieren füllte. Nun haben wir schon die nächste Reise in Angriff genommen und werden die folgenden zwei Wochen auf dem Pitztalergletscher in Österreich verbringen. Anfangs Dezember startet dann unsere Saison in Montafon. Leider wurden aber schon die ersten Rennen, jene in Lake Lousie vor Weihnachten, abgesagt. So bleibt mir nichts weiteres, als mich auf die vier verbleibenden, sowie vor allem den Saisonhöhepunkt mit der WM in Kreischberg zu konzentrieren. Ich hoffe schwer, dass sich unser Wettkampfkalender ab nächster Saison ein bisschen verbessern wird und werde alles für einen Exploit in Montafon geben, damit ich mich wenigstens für eine erstmalige X-Games Teilnahme empfehlen kann.

bis bald, Sandra

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