Ein Monat Österreich, die ersten Wettkämpfe und der fehlende Schnee!

In meinem letzten Beitrag sprach ich von zwei Wochen Training im Pitztal. Aus diesen zwei Wochen wurde mehrheitlich der ganze November, mit ein paar kurzen, wetterbedingten Unterbrüchen. Im Pitztal fanden wir sehr gute Trainingsbedingungen vor. Die zweiten zwei Wochen spielte dann endlich auch das Wetter mit, und es gab einen sehr intensiven Trainingsmonat.
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Durch den fehlenden Schnee in ganz Europa, wurde mittlerweile leider unsere ganze Weltcuptour in das nächste Jahr geschoben. Im Pitztal wurde darauf hin reagiert. Die super Bergbahnen Pitztal haben, mit Hilfe unserer Coaches, sowohl die Österreichische Meisterschaft als auch einen Europacup organisiert. Zwei Rennen, welche durch sehr gute Konkurrenz, viele Heats und harte Fights gekennzeichnet waren. Am ersten Renntag konnte ich ein paar gute Sachen zeigen und mich vor allem von Lauf zu Lauf steigern. Die Startgerade, hatte es, wie schon in den Trainings, für uns Mädels, mächtig in sich. Danach war der Kurs nicht mehr all zu anspruchsvoll und trotzdem hatte es zwei drei Passagen, bei denen man sehr wohl Zeit gut machen oder eben auch verlieren konnte. 

IMG_3627Im 16tel Final erwischte ich einen mässig guten Start, schaffte es aber dennoch an erster Stelle die Startgerade zu verlassen. Das 8tel, sowie das 4tel Finale waren schon ein bisschen besser besetzt. Mir gelang beide male ein toller Start und ich konnte zwei Start-Ziel-Siege einfahren. Im Halbfinale wusste ich, was zu leisten war, um mein Ziel, den Final zu erreichen. Mir gelang ein guter Start, in einer der oben genannten Passagen büsste ich jedoch Tempo ein, wobei die Italienerin an zweiter Position liegend zu mir aufschliessen konnte. In die nächste Kurve bog ich noch leicht vor ihr ein, aber sie konnte mehr Tempo mitnehmen und Ende Kurve schaffte sie es nicht, mir meine Linie zu lassen und die Stürze waren vorprogrammiert. Ich hatte keine Chance, da ich sie von hinten nicht kommen sah. Anfangs der Rollersection lag ich dann mit all den anderen Mädels, da keine Ausweichen konnte. Ich beendete meinen Lauf als dritte, kam jedoch trotzdem in den Final, weil die zweit platzierte ein Tor nicht richtig passiert hatte. Leider musste ich dann auf den Start im grossen Finale verzichten, da ich ziemliche Schmerzen in meinem Ellenbogen verspürte. Ich beendete mein erstes Rennen also auf einem guten vierten Rang. Auch am nächsten Tag war mein Ellenbogen nicht viel besser als direkt nach dem Sturz, so entschied ich mich auf den Europacup, welcher bei ziemlich schwierigen Bedingungen ausgeführt wurde, zu verzichten. 

Durch den fehlenden Schnee, welcher unsere Wettkämpfe verunmöglicht, bleibt für uns nichts anderes, als weiter zu trainieren. Diese Woche befinden wir uns in Leysin/les Diablerets.
bis bald, Sandra    IMG_3608

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