Die erste halbe Saison läuft… Itz aber HÜÜÜ!!!

Eine wirklich spezielle Saison, welche wir dieses Jahr absolvieren. Der Höhepunkt der Saison mit der WM schon vorbei, nun in die Europacup Saison gestartet und ab März findet dann noch die zweite halbe Saison mit drei Weltcuprennen statt. Ändern kann ichs leider nicht und deshalb habe ich mir hohe Ziele an den sechs Europacuprennen gesetzt, welche ich nun zur Vorbereitung auf die Weltcups nutze. Letztes Wochenende waren wir in Puy St. Vincent, jetzt bin ich auf dem Weg nach Cortina d’Ampezzo und nächstes Wochenende werden wir in Grasgehren verbringen.

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Körperlich bin ich TOP-Fit und auch im Kopf stimmt eigentlich alles. Und doch habe ich letztes Wochenende in Puy St. Vincent eine meiner persönlich grössten Schlappen eingefahren. Das ganze startete mit ein paar wunderbaren Powderruns, weil wir warten mussten bis der Schnee aus dem Kurs geräumt wurde. Danach war ich am Trainingstag leider nicht fähig, den wohlgemerkt relativ einfachen Kurs, ohne Fehler zu absolvieren. Lange Diskussionen über die Linienwahl in der ersten Bank und gutes mit dem Kurs auseinandersetzen gaben mir dennoch ein gutes Gefühl. Doch der Samstag war nicht mein Tag. Ich musste schon um die Qualifikation zittern, so schlecht bin ich gefahren. Als 14. konnte ich mich dennoch qualifizieren. Meinen Tag wollte ich in den Heats aufbessern. Als erste aus dem Startgate heraus fuhr ich eine gute Startgerade, war klar voraus, bis ich in die erste Bank hinein kurz zögerte und wiederum eine schlechte Linie wählte. Die erste Weltcupfahrerin zog somit an mir vorbei. Die Zweite fuhr dann weiter unten genau meine Linie, welche ich nicht im Stande war zu zeigen und konnte mich so in der letzten Kurve überholen. Stark war die Konkurrenz, doch habe ich mich ein weiteres mal selber geschlagen. Die Videoanalyse zeigte mir klar meine momentanen Schwachpunkte auf, doch nichtsdestotrotz am nächsten Tag wollte ich wieder angreifen. Am Sonntag konnte ich mich klar steigern. Mit der vierten Qualifikationszeit, konnte ich einen viel besseren Lauf als am Vortag zeigen. Eine vermeintlich bessere Ausgangslage. Jedoch verabschiedete ich mich auf die genau gleiche Weise… Nach der Startgerade in Front liegend konnte ich mich auch am dritten Tag nicht mit der ersten Bank anfreunden, verlor den Vorsprung und kollidierte schlussendlich mit einer meiner Gegnerinnen, was mich zu Fall brachte! Ein hundsmiserables Wochenende fand einen schnelles Ende…

Und doch, lass ich mich nicht unterkriegen, heute geht’s weiter nach Cortina d’Ampezzo in die wunderschönen Dolomiten, wo wir weitere zwei Europacups bestreiten werden. Itz aber HÜÜÜ…

bis bald, Sandra

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