It will pay off… i don’t stop hard working!

Eine wirklich komische Saison die läuft. Nach den enttäuschenden Weltmeisterschaften standen die Schweizermeisterschaften auf dem Programm und danach drei aufeinanderfolgende Wochenenden gefüllt mit je zwei Europacup Rennen.IMG_4177Die Schweizermeisterschaft fand nach zwei tägigem, langem warten und herumstehen nicht statt. Zu dicht war der Nebel im Kurs und an keine Heats zu denken. Froh war ich darum, da mein Ellbogen immer noch ziemlich schmerzte. Das Wochenende danach gings auf nach Puy St. Vincent. Viel geschneit hat es auf Freitag, also war zu allererst Kurs shapen angesagt. Danach gab es für alle zwei Trainingsläufe. Der Kurs sah aus, wie in den Jahren davor, als ich noch regelmässig Europacups fuhr. Schon da kam ich nicht klar mit der ersten Bank und dies blieb auch so. In beiden Rennen fiel ich im Viertelfinale einem taktischen Fehler zu Opfer und war sehr enttäuscht. Das darauf folgende Wochenende waren zwei Rennen in Cortina d’Ampezzo angesagt. Die Kulisse in Italien ist einfach wunderbar. Es war viel Schnee angesagt und so fiel der erste Trainingstag dem Schnee zum Opfer. Das Nightrace gab es am Samstag trotzdem. Prekär waren die Bedingungen – 3 mal ging eine Lawine über die Piste hinunter. Es war ein sehr langer Tag. Halb neun morgens auf der Gondel, halb zehn Abends wieder im Hotel. Ich war nicht schlecht unterwegs, angesichts dessen, dass der Kurs hauptsächlich aus Kurven bestand die man carven musste. Nach der Quali auf dem siebten Platz konnte ich diesen verteidigen bis am Ende. Happy darüber, dass ich wenigstens alle Heats absolvieren konnte aber auch Happy darüber, dass ich mich bei meinem Sturz im Training nicht ernsthaft verletzte. Leider musste das Rennen vom Sonntag wegen zu viel Wind abgesagt werden. Mein Körper dankte es dem Wettergott. Weiter ging es letztes Wochenende in Grasgehren, Deutschland. Ein interessanter Kurs, vor allem mit Hindernissen die ich, gar nicht zu schätzen wusste. Ich schlug mich durch. Anders kann man es nicht sagen. Am Samstag schaffte ich den Sprung vom Achtel-, ins Viertelfinale. Da war dann aber Endstation, nachdem es ein bisschen eng wurde und ich meiner Linie nicht treu blieb, nahm ich über einen Corner einen harmlosen Abflug. Das Rennen aber war gelaufen. Sonntag war ein neuer Tag. Quali lief besser, Viertelfinale auch. Im Halbfinale und auch später im kleinen Finale fand ich wieder zurück zu meiner alten Schwäche. Dies heisst, dass ich die anderen Fahrerinnen immer vor mir hatte nach dem Start. Ein siebter Platz schaute auch hier heraus und die Gewissheit an was ich in nächster Zeit arbeiten muss.IMG_4183Ich bin guter Dinge, dass meine Saison nicht ganz so enttäuschend enden wird, wie sie begonnen hat. Leider wurde aber auch unser nächster Weltcup in SquawValley (USA) wegen mangelndem Schnee abgesagt. Also bleiben noch zwei Austragungsorte. Veysonnaz und La Molina, mitte, beziehungsweise ende März. Let’s go and get them.

Seit einer Wochen befinde ich mich nun in Colorado um an meinen, nun doch schon oft thematisierten, Defiziten zu arbeiten.

Bis bald

Sandra

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