Ä Winter lang hani uf’d Sunne planget….

“Ä Winter lang hani uf d’Sunne planget, ha am Schnee d’Schoud gä drfür, dass mis Lache irgendwo i de Wouche hanget u dr Wäg nümm fingt zu mir.
S’isch Früelig worde, aber nüt isch gscheh, ha scho gmeint i wärdis nie meh gseh, dass d’Sunne wider mau abe schiint uf mi…” u de bini ga Snowboarde gsi!!!

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Der oben zitierte Liedtext vom Schweizer Sänger Gölä hat mich in diesem Winter immer wieder eingeholt. Ein Winter der für mich miserabel war, weil mir alle die wunderbaren Tage auf dem Snowboard, die Gefühlsachterbahnen bei den Wettkämpfen und auch die ruhigen Stunden in der wunderbaren  Schweizer Bergwelt fehlten. Dies hinterliess Spuren in meinem doch sonst so fröhlichen Gemüt…

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Auch wenn ich den Winter im beschaulichen Magglingen, in Bali und Zuhause verbrachte, fehlte es mir doch, mein geliebtes Snowboard unter die Füsse schnallen zu können und die Pisten unsicher zu machen. Nach meiner zweiten Operation Ende März war nochmals ein bisschen Vorsicht geboten, die Bewegungsfreiheit erneut ein kleinwenig eingeschränkt, doch seit Mitte Mai bin ich wieder auf “beiden Beinen” im Leben unterwegs. Und endlich auch wieder auf dem Snowboard.  Meine Vorbereitung sieht dieses Jahr komplett anders aus. Da ich den ganzen Winter über im Kraftraum trainiert habe, meine Reha akribisch verfolgte und alles dafür tat, mein liebes Fussgelenk wieder belastbar hin zu bekommen, werde ich nun im Sommer viel mehr auf dem Schnee anzutreffen sein. Je eine Woche Schneetraining im Kaunertal, in Hintertux und in les deux Alpes habe ich schon hinter mir und diese stimmen mich durchaus positiv für die nächste Winter-Saison.
Im Juli wartet nun vorerst erneut ein kurzer, aber intensiver “Kondiblock” auf mich, bevor ich mich im August wahrscheinlich auf den Weg machen werde, seit langer Zeit, wieder ein bisschen Wettkampfluft zu schnuppern…

bis bald, Sandra.                                                  image

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