heartbroken, sad, unsatisfied…

Diese Wörter passen in etwa am Besten zu alle dem was ich in den letzten Wochen erlebte. Zwischendruch war ich kurz sehr optimistisch, dass es in Amerika endlich mit meinen Wiedereinstieg in den Weltcup klappen könnte. Sehr zufriedenstellende Trainings auf dem Glacier 3000 in les Diablerets führten dazu,dass ich mit einem guten Gefühl über den “Teich” ins Reich der unbegrenzten Möglichkeiten reiste. Eine Woche relativ gutes Training mit übermässig viel Schnee und guter  Gastfreundschaft im ISTC-Haus (das Haus des amerikanischen Teams, bei dem  Unterschlupf fand,bis das Schweizer Team anreiste)  machten mir Freude. Schon fast überschwänglich war ich…

Und dann kam der Schritt zurück…. Nach 15 Monaten auf und ab, bin ich mir diesen Schritt zurück, welcher meistens nach zwei-drei Schritten vorwärts ansteht, ja schon fast gewohnt. Nur diesmal war es schlimmer. Die frühzeitige Heimreise aus Amerika war  unumgänglich, den Start im Weltcup musste ich erneut herausschieben, nach der Besichtigung hiess es für mich Bibnummer abgeben und Flug umbuchen…

Gebrochenen Herzens, traurig und unzufrieden stand ich wieder bei meinem Arzt auf der Matte. Kontrolltermine, das Wissen drum, dass es meinem Fussgelenk eigentlich (nach nur 4 Monaten seit der letzten Operation) ziemlich gut geht und aufbauende Worte halfen alles nichts. Es bleibt mir nichts anderes übrig als meine Rückkehr weiter hinaus zu schieben.
I hit rock bottom. Was wohl soviel heisst, wie; “nach einer hoffentlichen kurzen Auszeit kann es nur noch aufwärts gehen”.

Im normalen Leben heisst es ja eigentlich “geteiltes Leid ist halbes Leid”. Nur da hilft wohl alles nichts und auch nicht, dass sich mein Teamgspähndli einen Tag nach meiner Abreise in Amerika den Fuss gebrochen hat… (du hättest auch was sagen können,Simona, ich hätte dann auf dich gewartet!)  Zu sagen bleibt mir nur, was mir auch alle sagen; schnelle und gute Besserung, Kopf hoch und lass dich nicht unterkriegen meine Liebe!!!

Bis bald eure Sandra

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